Alles Wissenswerte über Hoverboards.

Hoverboard – Das Fortbewegungsmittel der Zukunft?

„Zurück in die Zukunft“ – Wer die beliebten Filmklassiker kennt, träumt seitdem sicher davon sich einmal wie im Film mit Hilfe eines Hoverboards fortzubewegen. Auch wenn wir mit der aktuellen Technik vielleicht noch nicht schweben können, sind unsere Hoverboards für Sie vielleicht genau das richtige um sich diesen Wunsch zu erfüllen! Schon seit mehreren Jahren sind die Mini-Segways, wie sie auch oft genannt werden, ein absoluter Verkaufsschlager in Asien und haben nun endlich auch den Weg nach Europa gefunden.

Die Funktionsweise

Auch wenn ein Hoverboard auf den ersten Blick vielleicht etwas einfach aussieht, so steckt im Inneren jede Menge an Technik. Grundsätzlich soll sich der Fahrer zur Fortbewegung mit beiden Füßen auf das Board stellen. Ein integriertes digitales Gyroskop erkennt, wenn sich eine Person daraufgestellt hat und signalisiert dies meistens mit einem Signalton.

Doch wie lässt sich das Ganze nun steuern? Der Schlüssel liegt hierbei in der eigenen Gewichtsverlagerung. Durch die integrierten Sensoren erkennt das Hoverboard in welche Richtung man sich neigt und interpretiert dies dann als Fahrtwunsch. Neigt man sich leicht nach vorne beginnt die Fahrt. Die Geschwindigkeit ist hierbei stark vom Grad der Neigung abhängig und variiert je nach Gerät. Prinzipiell gilt jedoch: Je schneller und stärker das Gleichgewicht auf den Mini-Segways verlagert wird, desto schneller können sie fahren. Höchstgeschwindigkeiten von 15 bis 20 Kilometern pro Stunde sind hier keine Seltenheit, variieren jedoch von Gerät zu Gerät. In unseren Produkttests haben wir für Sie selbstverständlich auch die maximal möglichen Geschwindigkeiten pro Hoverboard aufgelistet.

Falls Sie mit dem Board wenden oder rückwärtsfahren möchten, muss dies durch die Gewichtsverlagerung der Füße an das Hoverboard kommuniziert werden. Neigen Sie den rechten Fuß nach vorne ist die Fahrtrichtung rechts, mit dem linken Fuß navigieren Sie Ihren fahrbaren Untersatz nach links. Um rückwärts zu fahren muss das gesamte Körpergewicht nach hinten verlagert werden.

Für weitere Informationen rund um das Thema Hoverboard-Fahren haben wir für Sie einen Ratgeber erstellt, welcher alle wichtigen Informationen für das Fahren mit Ihrem neuen Hoverboard beinhaltet. Besonders für „Fahranfänger“ bietet unser Leitfaden einige nützlichen Tipps und Tricks.

Fortbewegung ohne Emissionen

Nicht nur die Art des Fahrens ist mit einem Hoverboard absolut einzigartig – auch die „Verbrauchswerte“ lassen sich durchaus sehen. Mit einem Mini-Segway verzichten Sie auf jegliche fossilen Treibstoffe, denn es wird nur mit Strom betrieben. Mit einer vollen Akkuladung können Sie bis zu 20 Kilometer fahren. Der verwendete Lithium-Ionen-Akku gilt hierbei als einer der effizientesten seiner Art und wird durch zahlreiche Schutzmechanismen vor Überladung und dem sog. „Memory-Effekt“ geschützt.

Trotz dessen sollten Sie einige Tipps beachten um möglichst lange Freude an Ihrem neuen Hoverboard zu haben.

Wenn Sie das Gerät erhalten haben, laden Sie den Akku bitte immer gemäß der Betriebsanleitung auf. Die durchschnittliche Ladezeit kann hierbei bis zu 12 Stunden betragen, hängt aber immer von Ihrem erworbenen Mini-Segway ab. Diese Initialladung ist für einen langlebigen Akku besonders wichtig, da die zahlreichen chemischen und elektrischen Prozesse im Akku einmal vollständig aktiviert werden müssen und dieser so auch für zukünftige Anwendungen seine volle Leistung entfalten kann.

Zudem ist es ratsam davon abzusehen den Akku immer zwischendurch zu laden. Es ist sinnvoller das Hoverboard so lange zu fahren, bis dieses einen auffordert den Akku wieder aufzuladen. Wird dies ignoriert und das Board beispielsweise nach jeder zurückgelegten kleineren Strecke erneut geladen, kann der Akku dem sog. „Memory-Effekt“ zum Opfer fallen. Dieser Effekt bedeutet, dass die Batterie mit zunehmender Anzahl an Ladezyklen Kapazität verliert und das Hoverboard somit nicht mehr so leistungsfähig ist.

Zwar gelten Lithium-Ionen-Akkus als weitgehen von diesem Effekt befreit, jedoch können Sie mit den beiden oben erwähnten Tipps die Langlebigkeit der Akkus positiv beeinflussen.

Sicherheitshinweise

Wie bei jedem technischen und motorisierten Gerät, sollten Sie auch bei Ihrem neuen Hoverboard einige Sicherheitshinweise beachten um sich und das Board nicht unnötig zu gefährden.

Während des Ladevorganges darf das Mini-Segway nicht von Gegenständen bedeckt werden. Sorgen Sie außerdem für ausreichende Luftzirkulation rund um das Gerät um die beim Ladevorgang entstehende Wärme entweichen zu lassen.

Auch während der Fahrt ist das Tragen eines Helmes sehr empfehlenswert um bei möglichen Stürzen gefährlichen Verletzungen zu entgehen. Sollten Sie absoluter Neueinsteiger im Bereich der Hoverboards sein, erwägen Sie eventuell zusätzliche Schutzbekleidung wie beispielsweise Protektoren und Knieschoner. Weiterführende Hinweise zu Schutzmaßnahmen während der Fahrt erhalten Sie in unserem Ratgeber für Einsteiger.

Sollten Sie vorhaben mit Ihrem Hoverboard zu verreisen, beachten Sie bitte die Bestimmungen Ihrer Airline. Diese kann eventuell das Mitführen von Hoverboards im Check-In Gepäck beschränken oder verbieten. Weiterführende Informationen hierzu erhalten Sie im FAQ Bereich der Airline oder direkt am Flughafen.

Wo darf man ein Hoverboard fahren?

Entgegen vieler Meinungen gelten für Hoverboards noch keine fixen gesetzlichen Regelungen, da sie zu neu sind um bereits in der Straßenverkehrsordnung (kurz StVO) erfasst zu sein. Da Sie mit einem Hoverboard je nach Auslegung jedoch ein motorisiertes Fahrzeug führen, kann Ihnen die Teilnahme am Straßenverkehr untersagt werden. Aus diesem Grund empfehlen wir die Geräte nur auf privatem Grund zu fahren um so möglichem Ärger mit der Polizei zu entgehen.