Alles Wissenswerte über Hoverboards.

Junge Frau fährt auf einem Hoverboard

Was sind Hoverboards?

Das Hoverboard ist eine Innovation unseres Jahrtausends. Ursprünglich als „E-Board“ bekannt geworden, kann das elektronisch betriebene Brett zum darauf stehen heutzutage mit vielen Titeln versehen werden. So ist es auch unter den Namen „Self-balancing-Board“, „Self-balancing-Scooter“ oder eben Hoverboard bekannt. Dabei gibt es über das Rollbrett schon eine eindrucksvolle Geschichte. Denn bereits im Film „Zurück in die Zukunft II“ träumten Filmemacher von solch einer eleganten und zugleich einfachen Fortbewegungsart. Was leider (noch) nicht originalgetreu in die Realität umgesetzt werden konnte, war dass die Film-Hoverboards wenige Zentimeter über dem Boden schwebten. Doch auch mit zwei kleinen Rollen ausgestattet haben sie dieselbe Agilität und bieten denselben Komfort. Und dabei ist das Daraufstehen und Fahren dennoch extrem simpel. Durch seinen Elektroantrieb und die Antriebsregelung hält sich das Hoverboard selbst im Gleichgewicht. Durch Gewichtsverlagerungen des Daraufstehenden und ergänzende leichte Fußbewegungen ist das Brett dann dementsprechend steuerbar.

Hoverboards-Alternativen

Hoverboard-Alternativen sind schwer zu finden. Natürlich kann man sich mit einem Segway beispielsweise ebenfalls ohne großen Aufwand fortbewegen, doch von einem gleichwertigen Ersatz zu sprechen ist trotzdem nicht möglich. Denn ein Segway ist erstens erheblich teurer, zudem ist es unhandlicher und nach einer Fahrt schwerer zu verstauen geschweige denn mitzunehmen. Um es also kurz zu machen: Zu dem innovativen Hoverboard gibt es bis jetzt keine Alternative. Überzeugen Sie sich von der bequemsten Fortbewegungsart unseres Zeitalters. Mit einem breiten Angebot verschiedenster Hersteller sind sowohl variierende Preisklassen als auch variierende Leistungsklassen möglich. Auch leichte Unterschiede in der Größe des Bretts und in der Fahrweise sind erkennbar. Im Gegensatz zum Segway oder zum E-Scooter ist der Motor des Hoverboards extrem leise und meist in nur 2 Stunden komplett aufgeladen. Zudem ist jedes Brett mit LED-Lichtern ausgestattet, die eine Fahrt in schlechtem Licht erleichtern und dafür sorgen dass der Fahrer von anderen Verkehrsteilnehmern frühzeitig gesehen wird. Viele Stars wie Justin Bieber, Jamie Foxx oder Chris Brown machten das Brett berühmt, eine Alternative ist bis jetzt noch nicht in Sicht.

Wie finde ich das richtige Hoverboard

Wie Sie sicher schon erkannt haben, wird der Markt momentan von Hoverboards verschiedener Hersteller überflutet. Es variiert in Qualität, Komfort und natürlich Preis. Angefangen mit dem wohl bekanntesten Hersteller „Samsung“ ist der südkoreanische Megakonzern damit auch der einzige Vertreiber der Boards in dieser Liga. Gefolgt von vielen kleinen Firmen wie beispielsweise „Smart Boards UK“, „MonoRover“ oder „Smartway“. Bei diesen Anbietern muss man jedoch hinzufügen, dass vermutlich viele dieser Vertriebe die Boards beim selben chinesischen Hersteller aus Shenzhen beziehen.

Außerdem ist fast jeder Akku (außer bei Fälschungen) sowieso von Samsung. Deshalb ist das Wort „Hersteller“ in dieser Beziehung mit Vorsicht zu genießen. Die Herstellerfrage sollte also gar nicht so groß beeinflussen. Wichtiger für die richtige Entscheidung sind folgende Punkte:


Gewicht

Das Gewicht eines Hoverboards ist ausschlaggebend für zwei entscheidende Faktoren. Zum einen ist ein leicht schwereres Hoverboard möglicherweise etwas besser auf der Straße zu fahren. Zum anderen lässt es sich dadurch unhandlicher zwischen den Fahrten transportieren. Angenommen Sie haben viele Treppen zu laufen oder müssen eine lange Schotter-Einfahrt bis zur Garage, „erschwert“ ein höheres Gewicht des Boards im wahrsten Sinne des Wortes den Transport. Da sich die Boards aber grundsätzlich im Bereich zwischen 7 und 13 Kilogramm bewegen, ist auch diese Überlegung vermutlich nicht ausschlaggebend für den Kauf aber zumindest beeinflussend.

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit in Kilometern pro Stunde ist aussagekräftig für die Nützlichkeit, aber auch für den Spaß den das Brett mitbringt. Klar: Je schneller desto besser. Dennoch ist diese Angabe mit Vorsicht zu betrachten, Sicherheit muss trotzdem gegeben sein. So haben die Hoverboards mit einer momentan durchschnittlichen Leistung von 10 bis 15 Km/h schon eine ansprechende und zugleich noch kontrollierbare Höchstgeschwindigkeit. Auch hier ist es abhängig vom Gewicht des Fahrers. Doch was auf dem Fahrrad vielleicht noch als langsames Treten gilt, wirkt auf dem schmalen E-Board bereits ganz anders und gibt ein hervorragendes Fahrgefühl. Lassen Sie die Geschwindigkeit nicht über die Qualität des Brettes richten. Stehen Sie einmal auf einem Hoverboard sind auch 7 Km/h extrem spaßbringend.

Zuladung

Anders ist das bei der Zuladung. Dieser Punkt ist selbstverständlich enorm wichtig. So muss bei dem Kauf definitiv darauf geachtet werden wie viel Kilo das Brett stemmen kann. Momentan liegt die Höchstgrenze um den dreistelligen Bereich der 100 bis 120 Kilo. Die Laufleistung soll bei hohem Gewicht nicht beeinflusst werden versprechen viele Händler, doch bei einer nahezu vollen Beladung muss der Motor simpel mehr arbeiten und die angegebene Höchstgeschwindigkeit kann meist nicht mehr zu 100 Prozent erreicht werden. Nichtsdestotrotz sind die Zuladungsangaben korrekt angegeben und man kann sich darauf verlassen. Schauen Sie also vorher auf jeden Fall danach, denn auch Bretter unter 100 Kilo Zuladung sind noch auf dem Markt.

Ladezeit

Die Ladezeit ist bei vielen anderen elektronischen Produkten nervig und sehr lange. Bei dem Hoverboard wird der Fahrspaß dagegen nur kurzweilig gebremst. Denn mit einer Ladezeit von nur knapp 2 Stunden ist das Brett schnell wieder bereit für die Straße. Das Ladegerät ähnelt dem eines Laptops sehr stark. So ist das E-Board einfach über die Steckdose zu laden und zeigt über die LED-Lampen an wann die Batterie wieder volle Power hat. Es handelt sich in jedem qualifizierten Brett um einen Lithium-ionen Akku, einer der leistungsstärksten Akkus bisher. Mit 36V/ 4,4Ah kann er überall problemlos geladen werden. Die Motoren sind im Bereich um die 350 Watt angesiedelt weshalb der Akku die Laufzeit des Akkus locker auf 15 bis 20 Kilometer strecken kann.

Reichweite

Die Reichweite gibt an, wie weit Sie mit einer vollen Akkuladung kommen. Angegeben wird dies in Kilometern. Die durchschnittliche Reichweite liegt zwischen 15 und 20 Kilometern, was abhängig vom Gewicht des Fahrers und den Bodenzuständen ist. So muss das Brett auf feinem Schotter oder kurzem Gras mehr arbeiten als auf glattem Teer. Was auf den ersten Blick möglicherweise als kurz erscheinen könnte, relativiert sich schnell wieder wenn man den Nutzen des Brettes selbst erfahren hat. Dass keine langen Ausflüge damit gemacht werden können ist klar, aber mal schnell zum Supermarkt nebenan, zum Freund um die Ecke oder zum Fitnessstudio am Ende der Stadt ist kein Problem. Die Reichweiten steigern sich zur Zeit noch von Boardgeneration zu Boardgeneration. 15 bis 20 Kilometer sind aber jetzt schon ausreichend für viel Spaß und eine tolle Erleichterung für den Alltag.

Beleuchtung

Die Beleuchtung ist nicht nur ein optisches Plus, sie dient auch der Sicherheit auf der Straße. Durch die LED-Lichter wird man schneller gesehen und leuchtet im Dunkeln seinen Weg vor sich etwas besser aus. Unebenheiten können auch dann gut erkannt und umfahren werden. Da die Front und das Heck bei vielen Hoverboards baugleich sind, besitzen auch beide Seiten LED-Lichter. Bei manchen Boards ist sogar die Farbe der LEDs variierbar, was wieder einen schönen stylischen Effekt hat, aber auch je nach Dunkelheit angepasst werden kann. Hoverboards ohne Beleuchtung sind meist etwas günstiger. Die neuen Generationen qualifizierter Händler haben allerdings alle eine Beleuchtung, deswegen seien Sie sich sicher, dass Sie keine Fälschungen kaufen.

Bluetooth

Was hat Bluetooth in einem Hoverboard zu suchen? Bluetooth alleine hat einem Hoverboard auch nichts zu suchen, allerdings ist es perfekt wenn das Brett auch Boxen hat. Neue Generationen der Bretter haben teilweise Boxen an der Unterseite. Damit wird jede Fahrt zu einer Entspannung, denn es kann einfach über das Handy per Bluetooth die gewünschte Musik an das E-Board gesendet werden. Für viele kein Muss, kann es für viele das spezielle Extra sein. Der Preis geht mit dem Gadget leicht nach oben, neidische Blicke sind dabei aber mit inbegriffen. Stellen Sie vor dem Kauf sicher, ob das Brett darüber verfügt. Sollten Sie weniger ausgeben wollen wäre es ärgerlich wenn Sie für Bluetooth insgesamt mehr zahlen als gewollt. Erkennbar ist die Zusatzfunktion an dem bekannten Bluetoothzeichen bei der bildlichen Darstellung des Produkts im Internet.

Welches Zubehör brauche ich für Hoverboards?

Das Zubehör für E-Boards ist wie bei allen anderen elektronischen Artikeln nahezu unerschöpflich.
So trennen wir das Zubehör einmal in „Sicherheit“ und einmal in „Komfort“.

Sicherheit

Wie viele andere Fortbewegungsmittel muss auch das Hoverboard erst erlernt werden. Doch keine Angst, viele fühlen sich nach nur einer Fahrt direkt mit dem Brett verbunden. Trotzdem geht Sicherheit vor. So sollte man sich als Zubehör das dafür typische Zubehör zulegen. Angefangen mit einem Helm! Ein Helm kann vor schweren Verletzungen schützen. In eigenem Sinne weißen wir natürlich darauf hin, dass ein Hoverboard nur wenige Verletzungen zulässt. Das Brett kann bei der kleinsten Unsicherheit oder einem unwohlen Gefühl direkt verlassen werden. So kann eigentlich nichts passieren. Trotzdem muss man auch daran denken, dass man als Straßenverkehrsteilnehmer anderen Gefahren ausgesetzt ist. Autos, Fahrradfahrer oder Unebenheiten in der Straße können leider zum Verhängnis werden. Deshalb mit einem Helm einfach Verletzungen im Kopfbereich vorbeugen. Somit zählt in diese Kategorie auch der Schutz der Ellenbogen, der Handflächen beim Abfangen oder der Knie, sollte man ungünstig stürzen. Schreiben Sie dieses Zubehör nicht direkt ab. Haben Sie Vertrauen in sich selbst, aber nicht in den Rest des Verkehrs.


Komfort

In Sachen Komfort möchten wir auf zwei sehr sinnvolle Ausstattungen eingehen. Zum einen gibt es viele, viele verschiedene Variationen von Schutzhüllen für das Brett. So kann der Plastikteil des Geräts mit einem Gummiüberzug geschützt werden. Dadurch bekommt das Gerät keine Kratzer und kann zusätzlich optisch aufgewertet werden. Ob verschiedene Farben, Neon oder mit Bildern bedruckte Schutzhüllen, der Fantasie ist in diesem Bereich nahezu keine Grenze gesetzt. Speziell für den Start ist es eine tolle Option, bestellen Sie den günstigen Schutz doch einfach beim Kauf der Hoverboards direkt dazu. Während dieses Zubehör Mehrwert während der Fahrt beschert, ist eine Tragetasche für den Rest des Transports extrem hilfreich. So gibt es schmale Tragetaschen aus strapazierfähigem Stoff, die einfach über die Schulter gehängt werden können und das Brett damit einfach zu tragen ist. Sollte es für eine längere Zeit verstaut werden, schützt die Tasche außerdem vor Staub. Lassen Sie dieses Zubehör nicht aus, es lohnt sich sicher!